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Nr.06 Halifax, Pilot: S.J. Troake, Absturz: 25/26 November 1943 zw. Wiesloch/ Malschenberg

 

Flugzeugtyp: Halifax V

Flugzeugkennung: MP-B, Serien Nummer: DK231

P/O. S.J Troake, KIA

Sgt. L.H. Barnes, KIA

P/O. R.J. Fayers, POW

F/O. T.G. Paton, POW

Sgt. P.I. Weeks, KIA

S/S. P.W. Flewell, USAAF, POW

F/S. R.S. Orr, RCAF, KIA

Einheit: 76 Squadron

Datum: 25/26. November. 1943, Uhrzeit: unbekannt

Angriffsziel: Frankfurt

Absturzursache: Flak und vermutlich durch Nachtjäger I/JG300 abgeschossen.

Absturzort: zwischen Wiesloch und Malschenberg

Status: 3POW, 4KIA

Heimatflughafen: Holme-on-Spalding Moor, England (Gestartet 23:35)

Letzte Ruhestätte: Dürnbach War Cemetery

Bei dem Angriff auf Frankfurt wurde die Halifax von der Flugabwehr die um Frankfurt stationiert war getroffen, vermutlich trugen auch die Nachtjäger von dem 1./JG300 dazu bei.

Die beiden innere Motoren standen in Vollbrand. Pilot  Steven J. Troake wies seine Besatzung in 10000 fuß an sich bereit zum Absprung zu machen, bei 8000 fuß sprangen R.J.Fayers, T.G.Paton und P.W.Flewell aus der Halifax.

Warum P.I.Weeks und R.S.Orr nicht abgesprungen sind ist nicht bekannt.

Von Richtung Wiesloch kommend wollte P/O Troake ca. 150Meter links von der Bundesstraße 3 zwischen Frauenweiler/Malschenberg eine Notlandung durchführen das aber misslang.

Die Maschine schlug hart auf dem Boden auf und stand sofort teilweise in Flammen.

P.I.Weeks und R.S.Orr wurden aus der Halifax geschleudert und lagen im Umfeld der Maschine.

P/O Troake und L.H.Barnes hatten es nicht mehr rechtzeitig aus der Maschine geschafft und lagen in dem total zerstörten Cockpit.

Alle 4 Besatzungsmitglieder kamen bei dem Absturz um das Leben.

 

P/O Reginald Jack Fayers überlebte den Absturz durch Falschirmabsprung aus 8000 fuß.
Photo: Hannah Mitchell

Der Logbucheintrag von der Schicksalsnacht von R.J.Fayers
Photo: Hannah Mitchell

Pilot Steve Troake, Mitte mit Schnurrbart und Mütze und rechts davon F/O Tom Paton.
Photo: Hannah Mitchell

Flugzeugbesatzungen beim Breefing vor einem nächtlichen Einsatz.
Die Crew der Halifax DK231 links im Photo mit ihren Namen versehen. S/S P.W.Flewell, USAAF ist auf dem Photo nicht zu sehen.
Photo: Hannah Mitchell

Die original Halifax DK231 von Malschenberg beim Start zu einem Nachteinsatz.
Photo: Hannah Mitchell

Klaus Deschner

9 Comments

  1. Hi Klaus, my grandfather was RJ Fayers in this Halifax plane. Do you have any more information on the plane crash? Many thanks.

  2. Hello Klaus,
    Thank you for your research publication.The brother of my grandfather was S J Troake.My family and I would like to see the overview about the crash as well if you are able to send it to me.
    Thanks,Roger.

  3. Hi,
    I am a member of the 76 Squadron Association and would like to contact Hannah Mitchell regarding Reginald Fayers and his crew.

  4. Einer meiner Kollegen fortgeschrittenen Alters fand in seiner Kindheit beim Spielen auf dem Feld ein kleines Blechschild im Schlamm.
    Als er es aufhob und betrachtete stand dort „Outer Fueltank“ drauf. Laut seiner Erzählung fand er dieses Blechschild an diesen Koordinierten: 49°15’57″N 8°40’15″E
    Was dann wohl auch zweifels ohne die Absturzstelle der Hallifax darstellt.

  5. Mr Gr Uncle was Philip Weeks the Wireless operator on that flight, sadly never came home. Any photos of the crew would be appreciated!!. I spent 8 years in Germany and never knew the resting place for the crew. I even did the Munich Marathon in 1986, and would have visited the Crews graves and laid flowers if i had known!!. regards Rich Weeks

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