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Nr.10 Lancaster, Pilot: D.D. Browne, Absturz: 12/13.09.1944 bei Mühlhausen/ Wiesloch, 467 Sqn.

 

Flugzeugtyp: Lancaster I

Flugzeugkennung: PO-H, Serien Nummer: LM226

F/L. D.D. Browne, RAAF, KIA

Sgt. P.S.G. Apperley, KIA

W/O. E.K. Adams, RAAF, KIA

F/S. H.B. Dixon, RAAF, POW

F/S. P.C. Maughan, RAAF, KIA

F/S. E.J.L. Klemm, RAAF, KIA

F/S. W.H.Rennick, RAAF, POW

Einheit: 467 Squadron

Datum: 12/13. September. 1944,

Uhrzeit: 22:55

Angriffsziel: Stuttgart

Absturzursache: Abschuss durch Lt. Otto Drähne: 26./NJG6, Mühlhausen, S.E. Mannheim: 4.500 m. Uhrzeit:22.47

Absturzort: Mühlhausen bei Wiesloch, Gewann Gutenberg

Status: 2POW, 5KIA

Heimatflughafen: Waddington England (Gestartet 19:03)

Letzte Ruhestätte: Dürnbach War Cementery, F/S.Klemm ist auf dem Runnymede Memorial gelistet.

 Absturzhergang.

Am 12.09.1944 starteten 204 Lancaster mit dem Angriffsziel Stuttgart, 10 Minuten vor Erreichung von Stuttgart wurde die Lancaster LM226 von Lt. Otto Drähne mit seiner Me210 angeschossen, die Lancaster flog in Richtung England zurück wurde aber dabei weiterhin von Lt.Otto Drähne verfolgt und beschossen. Bei Mühlhausen explodierte die Maschine in der Luft und schlug oberhalb von dem Friedhof von Mühlhausen auf freiem Gelände auf. F/S. H.B. Dixon und F/S. W.H.Rennick konnten noch mit dem Fallschirm in einer Höhe von 4000 Meter abspringen, H.B.Dixon landete unweit von Östringen und W.H. Rennick landete bei Rauenberg, beide gingen in Gefangenschaft. Ein weiteres Besatzungsmitglied sprang auch mit dem Fallschirm ab der sich aber nicht komplett öffnete. Er landete in einem Baum wo er verstarb, auch die restliche Besatzung kam bei dem Absturz ums Leben. E.J.L. Klemm gilt bis heute als vermisst, er ist vermutlich in der Maschine verbrannt.

Die Maschine hatte eine 1814kg schwere Luftmine und 14 Bündel Brandstabbomben an Bord.

 

 Die Crew.

v.l. EK.Adams, Henry Bruns Dixon, H.W.Rennick, D.D.Browne, P.S.Apperly,

nicht auf dem Foto sind E.J.Klemm und P.C.Maughan

Photo: Harald Greulich, Mühlhausen

 Uniformpatch, gefunden 2015 an der Absturzstelle. Photo:Gunter Baumann
 
 Die Absturzstelle im Gewann Gutenberg.

Photo: Landesamt für Geoinformation, Aufnahme vom 19.03.1945

Klaus Deschner

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