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Nr.06 Me109 Pilot, Fhr. Christian Millert, Absturz am 23.02.1945 bei Meckesheim, 12./JG53

 

Flugzeugtyp: Me109 G-14

Flugzeugkennung: 463318

Pilot: Fhr. Christian Millert

Einheit: 12./JG53

Datum: 23.02.1945

Uhrzeit: Mittagszeit

Angriffsziel: Reichsverteidigung über dem Kraichgau

Absturzursache:  Abschuß durch P-51

Absturzort: Gemarkung Meckesheim am Ameisenloch

Status: Mit Fallschirm abgesprungen, dabei beide Oberschenkel gebrochen.

Heimatflughafen: Kirrlach

Absturzhergang:

 Am 23.02.1945 kam es über dem Kraichgau zu massiven Luftkämpfen zwischen deutschen Me109 und amerikanischen P-47 „Thunderbolt und P-51 „Mustang“ Jägern. Im Verlauf der Luftkämpfe wurde der deutsche Me109 Pilot Christian Millert vom 12./JG53 Pick ASS, in einen Zweikampf mit einer P-51 verstrickt bei dem er einige Treffer in seinem Motor bekam.

Christian Millert steuerte seine Me109 von Meckesheim kommend Richtung Oberhof und stieg in geringer Höhe mit dem Fallschirm aus der Maschine, Aufgrund der geringen Höhe öffnete sich der Fallschirm nicht mehr komplett und Christian Millert schlug hart auf dem Feld auf wobei er sich beide Oberschenkel gebrochen hat. Seine Maschine schlug ca. 50 Meter weiter auf freiem Feld auf.

Christian Millert wurde von Meckesheimer Büger auf einer Trage nach Meckesheim zum Bahnhof gebracht wo er dann nach Sinsheim in das Lazarett kam und dort das Kriegsende erlebte.

 

Das vermutete Absturzgelände bei Meckesheim. Foto:privat

 

 

 

Klaus Deschner

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